Gesundheit

AstraZeneca räumt schwere unerwünschte Wirkungen ein.

AstraZeneca hat in einem Gerichtsverfahren eingeräumt, dass ihr COVID-19-Impfstoff, bekannt als "Vaxzevria", möglicherweise zu schweren Nebenwirkungen führen kann, einschließlich Blutgerinnseln oder Thrombosen. Diese Information stammt aus Gerichtsakten.

SymClub
3. Mai 2024
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AstraZeneca sieht sich mit Klagen und Schadenersatzforderungen konfrontiert
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Impfstoff gegen COVID-19 - AstraZeneca räumt schwere unerwünschte Wirkungen ein.

Wie "The Telegraph" berichtet, hat AstraZeneca die schwere Nebenwirkung vor dem britischen High Court in London eingeräumt. Der Hersteller ist dort mit einer Sammelklage konfrontiert.

Die Zeitung zitiert aus den Gerichtsdokumenten: "In extrem seltenen Fällen kann es zu TTS kommen." TTS ist eine Abkürzung für Thrombose mit Thrombozytopenie-Syndrom. Dieser Zustand führt zu Blutgerinnseln im Gehirn oder in den Bauchgefäßen sowie zu einer verminderten Anzahl von Blutplättchen.

Nach dem Eingeständnis der schwerwiegenden Nebenwirkung könnte sich AstraZeneca neben den laufenden Sammelklagen im Vereinigten Königreich auf weitere rechtliche Auseinandersetzungen mit denjenigen einstellen, die Schadenersatz fordern. Insgesamt werden in London 51 Fälle mit Kosten in Höhe von fast 120 Millionen Euro verhandelt.

Thrombose mit Thrombozytopenie-Syndrom wurde bereits als mögliche Komplikation nach Sars-CoV-2-Impfstoffinjektionen erkannt. Als weitere Reaktionen und Nebenwirkungen von "Vaxzevria" nennt das Paul-Ehrlich-Institut "vorübergehende lokale Reaktionen" und "allgemeine Reaktionen" wie Abgeschlagenheit, Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Muskelkater.

Schwere Nebenwirkungen treten in der Regel erst einige Wochen nach der Impfung auf. Plötzlich auftretende Nebenwirkungen, die erst Jahre später auftreten, sind jedoch bei allen Impfstoffen in der Geschichte ungewöhnlich und sind nach einer Coronavirus-Impfung nicht zu erwarten.

In Deutschland hat eine Frau eine Klage gegen AstraZeneca eingereicht. Sie wurde im März 2021 mit dem Coronavirus-Impfstoff von AstraZeneca geimpft und erlitt später eine "Darmvenenthrombose". Sie wurde ins Koma versetzt und musste sich einer Operation unterziehen, bei der ein Teil ihres Darms entfernt wurde. Die Frau fordert von dem Unternehmen Schmerzensgeld und Schadensersatz. Eine Zivilkammer des Oberlandesgerichts Bamberg hat AstraZeneca kürzlich angewiesen, in diesem Verfahren detailliert über die Nebenwirkungen von "Vaxzevria" Auskunft zu geben.

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Quelle: www.bild.de

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